CBD Öle nicht zur Einnahme empfohlen ??

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Cannashop Austria CBD klärt auf.

Grundsätzlich sind bzw. waren CBD Öle zur oralen Einnahme seit 2017 in der EU als Nahrungsergänzungsmittel laut Gesetz zulässig, doch irgendwie passte es unseren Politikern dann doch nicht so ganz. Und so kam im Dezember 2018 von der österreichischen Bundesregierung der berühmte „CBD Erlass“ unter der damaligen Ministerin Hartinger-Klein (FPÖ) der bis dato rechtskräftig ist.

Laut diesem Erlass ist das Inverkehrbringen von CBD Ölen als Nahrungsergänzungsmittel, inklusive Dosierungsempfehlungen, NICHT ZULÄSSIG.

Als Grund wurde auf die europäische NOVEL FOOD Verordnung verwiesen, die besagt das alle NEUARTIGEN LEBENSMITTEL, die vor 1996 nicht in nennenswerten Volumen am Markt waren, einer sogenannten NOVEL FOOD Zulassung unterliegen. Das es bereits vor hunderten Jahren Cannabis-Tinkturen gab wollte von der damaligen Regierung keiner wissen, und so wurde allen CBD Öl Produzenten und Händlern die gesetzliche Grundlage über Nacht entzogen. Bis heute gibt es keinen europäischen CBD Öl Produzenten mit einer NOVEL FOOD Zulassung, wurden im November 2020 aufgrund einer gedachten Neueinstufung von CBD als ARZNEIMITTEL auch alle laufenden Novel Food Anträge von der Europäischen Union gestoppt. Denn wenn Cannabidiol (CBD) ein Arzneimittel wäre, kann es nicht gleichzeitig ein Nahrungsergänzungsmittel sein, meinte die Politik.

SEIT DEZEMBER 2018 IST DER VERKAUF VON CBD-ÖLEN ALS NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL MIT DOSIERANGABEN NICHT ZULÄSSIG !!

Doch nicht nur unsere Politiker sind kreative Köpfe wenn es darum geht, Gesetze nach ihren Interessen bzw. den Interessen der Lobbyisten auszulegen.

Und so wurden schließlich CBD Öle zu AROMAÖLEN, die zwar frei verkäuflich sind – aber eben nicht zur Einnahme gedacht und somit keine Dosierungsempfehlung bzw. Einnahmeempfehlung enthalten dürfen. Desweiteren müssen Aromaöle den Warnhinweis „ NICHT ZUM VERZEHR GEEIGNET“ enthalten.

Kontrolliert wird dies in Österreich von der Agentur für Ernährungssicherheit, kurz AGES, die im Auftrag der Bundesregierung sämtliche Verkaufsstellen (vorwiegend HANFSHOPS) kontrolliert und oft auch sanktioniert.

Interessant zu wissen ist auch, das einige CBD Öl Produzenten, nämlich die Marktführer, ihre CBD Öle weiterhin als Nahrungsergänzungsmittel inkl. Dosierungsempfehlung verkaufen und so auch riesige Umsätze erzielen. Mit einem Produkt welches „NICHT ZUR EINNAHME EMPFOHLEN“ ist wären solche Umsätze verständlicherweise nicht möglich.

Und so werden Strafen, die oft mehrere 10.000 Euro betragen, von den großen Produzenten gerne bezahlt – und es geht weiter wie bisher. Da diese Beträge für die meisten "kleinen" Händler unleistbar sind, bleibt diesen keine andere Wahl als ihre CBD Öle als AROMAÖLE zu verkaufen – inkl. dem unbeliebten Warnhinweis „NICHT ZUM VERZEHR GEEIGNET“ - mit enormen wirtschaftlichem Nachteil, worauf wir auch bewusst aufmerksam machen wollen. Bitte helfen Sie mit indem Sie diesen Beitrag weiterleiten / teilen und so zur Aufklärung beihelfen.

Vielen Dank !!  Ihr Cannashop Austria Team